Auf Zeitreise in Kufstein – die 4a und 4b unterwegs

von Lukas Wieser
07. Oktober 2026

Um 7.45 Uhr starteten die Kinder mit ihren Klassenlehrpersonen Lukas Wieser und Julia Klinger mit dem Bus. Am Kufsteiner Bahnhof warteten bereits die beiden Führerinnen Waltraud Brunner und Lisbeth Bellinger auf die jungen Entdeckerinnen und Entdecker.

Am Inn hieß es zunächst: Schiffchen ahoi! Ein Flussmodell machte anschaulich, welche Waren früher auf dem Wasser unterwegs waren. Dabei wurde schnell klar: Flussabwärts half die Strömung, doch flussaufwärts brauchte es ordentlich Muskelkraft. Auch Nachrichten mussten früher ganz anders reisen. Die Kinder erfuhren von der Arbeit der Boten und erlebten, wie ein geheimer Brief versiegelt wurde. Was darin stand? Das blieb vorerst ein Geheimnis!

Danach führte der Weg auf die Festung Kufstein. Nach einer stärkenden Jause bei der Heldenorgel ging es auf Entdeckungstour durch die alten Gemäuer. Der tiefe Brunnen, der Felsengang und die mächtigen Mauern ließen erahnen, wie das Leben auf einer Festung früher aussah. Gemeinsam überlegten die Kinder, wie sich die Menschen gegen Angreifer schützen konnten.

Besonders lebendig wurde die Vergangenheit, als die Kinder mittelalterliche Kleidung anzogen und den Zwist zwischen Maximilian I. und Hans von Pienzenau nachspielten. Plötzlich waren sie selbst Teil der Geschichte! Auch die Sage vom spöttischen Besenkehren durfte dabei nicht fehlen.

Zum Abschluss wurde das Briefgeheimnis gelüftet: Eine Schülerin durfte das Siegel öffnen und die Nachricht vorlesen. Um 12.10 Uhr waren beide Klassen wieder an der Schule – mit vielen Eindrücken und Geschichten im Gepäck.

Ein herzliches Dankeschön an Waltraud Brunner und Lisbeth Bellinger für die anschaulichen Führungen und an die Stadtgemeinde Kufstein, die uns den kostenlosen Eintritt in die Festung ermöglichte!